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Redaktionsräume der Cockpornpiraten verwüstet!

Völlig überraschend und ohne jede Vorwarnung wurden heute die Redaktionsräume der Cockpornpiraten von Vermummten gestürmt und total verwüstet. Computer wurden zerstört, Mobiliar demoliert und die fast vollständig anwesende Redaktion wurde massiv bedroht. Ein Bericht von Arno Nym.

Redaktionsräume der Cockpornpiraten nach dem Überfall
Redaktionsräume der Cockpornpiraten nach dem Überfall

Es war ein der üblichen Redaktionskonferenzen, wie sie bei den CPP bislang jeden Montagmittag stattgefunden haben. Wir hatten gerade den ersten Kaffee vor uns, als plötzlich die Tür eingetreten wurde und acht oder neun vermummte Frauen und Männer in schwarzen Lederjacken, ausgerüstet mit Springerstiefeln, Quarzsandhandschuhen und Schlagwerkzeugen in den Konferenzraum stürmten.
Die Oberkörper der Frauen waren jedoch unbekleidet und mit unleserlicher schwarzer Schrift beschmiert.

vermummte
Stumm und bedrohlich – das Schlägerkommando des „Bärtigen“ (Symbolfoto)

Sie brüllten unverständliche Parolen und zerschlugen systematisch alle Computer, verwüsteten unsere Unterlagen und schlugen die Möbel kurz und klein.
Einer von uns wollte protestieren, da griffen ihn zwei dieser üblen Gestalten und drückten ihn an die Wand. Eine der Frauen hielt ihm ein großes Messer vors Gesicht und fragte hämisch, ob sie das linke oder recht Ohr abschneiden solle.
Daraufhin ergab sich die gesamte Redaktion und musste dem bösen Tun tatenlos zusehen.

Als dann fast alles zerstört war, kam ein Mann, den einer unserer Redakteure vor einiger Zeit interviewt hatte.
Der schnippte nur einmal mit den Fingern und die Schläger zogen sich sofort zurück.

Der Mann erklärte uns in sehr höflichem Ton, er wäre sehr unglücklich mit der Art, wie die CPP bislang gearbeitet haben und bot sich als neuer Chefredakteur an.

Dann nahm er sich einen Kaffee, setzte er sich auf den einzig heil gebliebenen Sessel, steckte sich eine Zigarre an und legte demonstrativ, ohne ein weiteres Wort zu sagen, seine Armbanduhr vor sich auf den fast völlig zerstörten Redaktionstisch.

versteckt aufgenommenes Foto vom Mann mit Zigarre

Wir waren total verängstigt und wussten gar nicht,was wir machen sollten. Der Mann rauchte in aller Ruhe seine Zigarre, und wir berieten uns im Flüsterton. Einer von uns schlug vor, die Polizei zu holen, was einen kleinen Hustenanfall des Mannes zur Folge hatte. Also verwarfen wir diesen Gedanken sofort. Schließlich beschlossen wir, das freundliche Angebot des Herrn anzunehmen und baten um weitere Anweisungen.

Der Mann trug uns auf, erstmal die Redaktionsräume ordentlich aufzuräumen und ordnete die erste Redaktionskonferenz für den kommenden Montag, „exakt um nullneunhundert“ an.
Dann ging er wieder, nicht ohne uns ebenso freundlich wie nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass es von nun an unser oberster Lebenszweck sei, ihn zu erheitern.

Wir werden uns ganz sicher darum bemühen.

„Heil Sekor!“ – Piraten erreichen Endsieg in Halle!

Nach langem unermüdlichem Kampf hat der patriotische Flügel der Deutschen Piratenpartei den Endsieg errungen. Die wackeren Parteisoldaten haben in verlustreichen Schlachten unter Blut, Schweiß und Tränen den von Osten drohenden mongolenartigen Sturm abwehren können. Die von gegnerischen Verbänden zuletzt nur noch schwach verteidigten Politkommissare ergriffen die Flucht oder ergaben sich der Gnade der wahren Piraten.

Der Neue Führer der Piratenpartei von ganz Deutschland: Stefan Körner alias SEKOR (lautmalerisch von: „SIEEG! ORRRR!“)

Geistesgegenwärtig übernahm der in zahlreichen Gefechten gestählte neue Parteiführer SEKOR die oberste Heeresleitung im Handstreich und versah seine Getreuen mit einflussreichen Ämtern in der Partei. Zur Wahrung des Anscheines wurde unverzüglich eine Halle in Halle angemietet, auch um dem Parteivolk die Möglichkeit zu geben, der neuen Führung hemmungslos zuzujubeln. Einzig ein offenbar unbelehrbarer Vertreter der alten Riege lauerte noch auf eine Gelegenheit, kurzzeitig Verwirrung zu stiften. Den COCKPORNPIRATEN liegt aber ein geheimes Dokument vor, welches nachdrücklich beweist, mit welch harter Hand die Partei zukünftig geführt werden wird. Der Führer selber ordnete nämlich den angemessenen Umgang mit dem Störer an, was selbstverständlich sofort umgesetzt wurde.

„Dreh dem Lauer das Mikro ab! Und nehmt den von der Liste!“ Kommandos von Sekor an die Versammlungsleitung

Die geistig noch leicht verwirthen früheren Parteigänger der alten Riege wurden mit Hilfe des zuvor deutlich verstärkten Saalschutzes in das Foyer abgedrängt, während im Saal durch Akklamation bereits die Neue Führung ausgerufen wurde. Ein schöner Sieg für die Piraten, ein schöner Tag für Deutschland !

v.l.n.r.: Kristos Thingilouthis, Stefan Bartels, Lothar Krauß, Carsten Sawosch, Stefan Körner, Michael Ebner, Mark Huger (Nicht im Bild: Stephanie Schmiedke, Bernd Schreiner)
v.l.n.r.: Kristos Thingilouthis, Stefan Bartels, Lothar Krauß, Carsten Sawosch, Stefan Körner, Michael Ebner, Mark Huger (Nicht im Bild: Stephanie Schmiedke, Bernd Schreiner)

Die COCKPORNPIRATEN werden in weiteren Artikeln die Heldentaten der Neuen Führung ausgiebig zu würdigen wissen.

„Es gibt Situationen, in denen nur noch Gewalt hilft“ – cockpornpiraten im Interview mit @hagenbaeumer

Ab in die Höhle des Löwen: in der Woche vor dem außerordentlichen Bundesparteitag der Piraten statten die Cockpornpiraten dem berüchtigten Hagenbäumer einen Besuch ab.

[Update]: Da es wiederholt Fragen gegeben hat: Bei diesem Interview handelt es sich nicht um eine Erfindung, der Interviewte bestätigt den Wortlaut.
[/Update]

Matthias Hagenbäumer

Ich begebe mich nach Niedersachsen in den Harz, meine Reise führt mich nach Osterode, wo ich auf Matthias Hagenbäumer treffen werde. Für mich ungewohnt findet das Interview in privater Atmosphäre statt.
Beinahe erschlagen fühle ich mich von der Unmenge an Büchern, Hunderte, ja Tausende müssen es sein, die in Hagenbäumers Reich warten. Ein sehr belesener Mensch lebt hier, das ist keine Frage.

Auf dem Schreibtisch steht ein alter Computer noch mit Röhrenbildschirm, ein Haufen Papier, einige Bücher. Mir fällt ein Buch auf, auf dem ein grinsender Schwarzer abgebildet ist: “Handbuch für Negerfreunde” lautet  es, von einem gewissen Marius Jung.
Ich will gar nicht wissen, worum es in dem Buch geht.

Sarkastisch frage ich, ob er denn auch “Mein Kampf” in seiner Sammlung hätte, was er mit einem donnernd polternden Lachen beantwortet. Zwei Minuten später halte ich eine aniquarische Version von “Mein Kampf” in den Händen. So viel dazu.

Immer griffbereit beim Hagenbäumer

Ein wenig fühle ich mich wie Mo Asumang in ihrer Dokumentation “Die Arier”, versuche Contenance zu bewahren.

Nach einigen Minuten bekomme ich Kaffee serviert. Die Frage nach Milch verneine ich.
“Also ich trinke ja meinen Kaffee immer hellbraun, so wie meine Hemden.”, wieder dieses raumfüllende donnernde Lachen “Hohohohoho”, bei dem ich mich wundere, dass nicht die Bücher aus den Regalen fallen.

Wir beginnen mit dem Interview.

CPP: Matthias, für einige Piraten und Pirateninteressierte bist Du ja
noch ein unbeschriebenes Blatt. Was hältst Du für die wichtigsten
Stationen Deiner bisherigen politischen Laufbahn? 

Hagenbäumer: Wichtig war wohl meine Arbeit als stellvertretender
Bundesvorsitzender der APPD. Die zuvor und seither bestehenden
Mitgliedschaften in diversen anarchistischen Zirkeln und mein kurzes
aber intensives Gastspiel in der PDS-Niedersachsen waren zwar auch nicht
unwichtig aber nicht so unwichtig wie meine Mitgliedschaft bei den Piraten.

CPP: Deine Stellung als Schriftführer des “Volkstümlichen Beobachters”
findest Du also nicht erwähnenswert? Unsere Leser interessiert das sicher.

Hagenbäumer: Ich war der Schriftleiter, nicht der Schriftführer. Also presserechtlich verantwortlich. Schriftführer war ich nur für die Rubriken „Der jüdische Witz“ und „Die Endlösung des Monats“.

CPP: Wie würdest Du Dich politisch einordnen? Darf man Dich als ‘deutschen Patrioten’ bezeichnen?

Hagenbäumer: Jawoll. Genauer wäre allerdings „preußischer Anarchist.“

CPP: Wie bitte? Preußisch? Also wie ein Berliner quasi?

Hagenbäumer: Preußentum ist eine Geisteshaltung. Es geht dabei unter anderem um Treue, Vaterlandsliebe, Zucht und Ordnung. Alles preussische Tugenden, wie Pünktlichkeit, Kameradschaft und Hingabe an die Sache.

CPP: Hier möchte ich nochmal nachhaken. Siehst Du Dich aufgrund deines Stammbaumes als ‘Biodeutschen germanischer Herkunft’?

Hagenbäumer: Möchtest Du noch einen hellbraunen Kaffee?

CPP: Bitte nicht ablenken. Hast Du viele Nazis in einem Stammbaum?

Hagenbäumer: Was ist ein Nazi?

In diesem Moment fängt Hagenbäumers Handy an zu bimmeln, offenbar kommt eine SMS rein. Moment, waren das gerade die ersten Takte von „Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen“?

CPP: Was hältst Du für die wichtigsten derzeitigen Probleme der Piraten?

Hagenbäumer: Die Piraten sind eine Partei im Sinne des Parteiengesetzes.
Leider verstehen sie nichts von Politik und Gesetzgebung. Ausserdem
können sie weder mit Geld noch mit Menschen umgehen.

CPP: Welche Rolle spielen für Dich die offen Linksextremen unter den
Piraten, und wie kann man dem am Besten Herr werden?

Hagenbäumer: Die sind eine lautstarke radikale Minderheit. Die Piraten

„Kevin Normalpirat“, aus Sicht Hagenbäumers der Archetyp des naiven Piraten (Abbildung ähnlich)

hatten mal ein Problem mit Holocaustleugnern und offen auftretenden Antisemiten. Diese waren für „Kevin Normalpirat“ leichter erkennbar. Linksextremisten sind einer
libertären Grundauffassung wie sie in der Piratenpartei vorherrscht,
wesentlich näher, was deren Wühlarbeit zur Zersetzung der schwachen
demokratischen Strukturen sehr viel einfacher gemacht hat.

CPP: Neuesten Informationen zufolge wirst Du beim außerordentlichen
Bundesparteitag bei dem wie Du es nennst ‘Saalschutz’ (S.S.) eingesetzt.
Wie kam es dazu?

Hagenbäumer: Der Ruf der Partei erging an mich.

CPP: Von wem?

Hagenbäumer: Die Partei verfügt über einen Sicherheitsdienst auf den
Bundesparteitagen. Der Leiter des Sicherheitsdienstes hatte mich als
„Gefährder“ gemeldet bekommen. Nach einem kurzen Telefonat habe ich mich
nach Absprache mit dem Leiter bei der Partei beworben und wurde gegen
den Willen des Bundesvorstandes in das Team berufen. Der Mann und ich sind quasi Kameraden aus dem kalten Krieg, allerdings nicht auf der gleichen Seite. Er hat mich auch zur diesjährigen Sonnwendfeier in seinem Orden eingeladen, aber daran konnte ich aufgrund anderer Verpflichtung leider nicht teilnehmen.

CPP: Siehst Du bestimmte Schwerpunkte in der Tätigkeit bei der
Sicherheit des aBPT?

Hagenbäumer: Den reibungslosen und vor allem gewaltfreien Ablauf
garantieren. Der gemeinsamen Sache dienen.

 

„Es gibt gar keine Rechtsextremen in der Partei“

 

CPP: Vor wenigen Wochen wurdest Du von Oliver Höfinghoff, dem
Mitglied der Berliner Piratenfraktion mit der größten Expertise in
Sachen Antifaschismus, als Rechtsradikaler bezeichnet. Was sagst Du zu
diesen Vorwürfen? Sie werden ja nicht von ungefähr kommen. 

Hagenbäumer: Wenn der Herr Abgeordnete die entsprechenden Tweets nicht
zurücknimmt, werden meine Anwälte gegen ihn Strafanzeige erstatten. Diese
üblen Verleumdungen entbehren jeder Grundlage.
Ausserdem prüfen wir eine Anzeige wegen Verstoss gegen den § 130 StGB, also wegen Volksverhetzung.

CPP: Du folgst mit Deinem Twitteraccount mindestens 20 eindeutig
rechtsextremistischen Twitternutzern, vielen aus dem Umfeld der NPD. Ist
das die “mangelnde Grundlage”?

Hagenbäumer: Ich habe das Recht auf Twitter Jedem zu folgen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen. Ich folge auch den Linksextremisten die mich bislang noch nicht geblockt haben. 

CPP: Es gibt also gar keine Rechtsradikalen bei den Piraten? 

Hagenbäumer: Nach meiner Kenntnis nicht. Das wäre auch unvereinbar mit
den Statuten und Beschlüssen der Partei.

CPP: Du hast Dich im Zusammenhang mit Anne Helm und dem #Bombergate zu
“Straßenhuren” geäußert. Wie war noch der Wortlaut?

Hagenbäumer: Das weiss ich nicht mehr so genau.

CPP: Es handelt sich um diesen Tweet.


Hagenbäumer: Ja dafür habe ich bereits bei den Straßenhuren entschuldigt, das sogar mehrfach.

CPP: Du stellst Anne Helm also auf eine Stufe mit Straßenhuren ?

Hagenbäumer: Auf gar keine Fall, Straßenhuren sind ehrbare Frauen.
Außerdem bin ich kein Freund der feudalistischen Klassengesellschaft.
Straßenhuren sind deutlich nützlicher und sehr viel wichtiger für die
Gesellschaft als Frau Helm es bislang war.

CPP: Du hast auch dem unter @Ekelias twitternden Menschen damit gedroht, ihm „die Türeinzutreten“ und „ein Hakenkreuz in die Backe zu Ritzen“. 

Hagenbäumer: Das ist mir heute noch peinlich, „ritzen“ ist ein Verb und sollte deshalb klein geschrieben werden.

CPP: Besitzt Du eine Waffe?

Hagenbäumer: Mein Sternzeichen ist Widder. Es gibt die Redewendung „Kein
Widder ohne Waffensammlung.“ Aber Du fragst in der Einzahl. Das kann ich
verneinen.

CPP: Dann anders gefragt, wie viele tödliche und nichttödliche Waffen
enthält Deine Waffensammlung?

Hagenbäumer: In der Hand eines Menschen kann fast jeder Gegenstand zu
einer tödlichen Waffe werden.

CPP: Wie ist Dein Verhältnis zu Gewalt? Hast du jemals zu Gewalt gegen
Menschen gegriffen?

Hagenbäumer: Es gibt Situationen, in denen nur noch Gewalt hilft.
Natürlich im Rahmen der Gesetze des Rechtsstaates

CPP: Und der zweite Teil der Frage? Hast Du jemals zu Gewalt gegen
Menschen gegriffen? Wie viele Menschen hat der Hagenbäumer schon
umgehauen, umgestochen oder gar umgeschossen?

Hagenbäumer: Ich führe keine Aufzeichnungen über derartige Vorkommnisse.

CPP: Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass es beim aBPT zu
Ausschreitungen kommen wird?

Hagenbäumer: Das halte ich für ausgeschlossen.

CPP: Zum Thema #Flaggengate: Welche Sorten von Flaggen sind für Dich
persönlich ein No-Go?

Hagenbäumer: US-Amerikanische und Hakenkreuzfahnen.

CPP: Das bedeutet also: Die Reichskriegsflagge, die Flagge des Deutschen Reichs, die NPD-Flagge, die Flagge der Grünen Jugend, das wäre also alles für Dich kein ernsthaftes Problem?

Hagenbäumer: Die Flagge der Grünen Jugend würde mich ernsthaft abstoßen. Die sind gegen Atomkraftwerke und gegen freie Fahrt für freie Bürger. Außerdem begehen sie ständig Notzuchtdelikte zum Nachteil der deutschen Sprache durch die völlig bescheuerte Unsitte, Substantive zu „gendern“.

CPP: Du hast Deinen Austritt aus der Piratenpartei angekündigt, wie sehen Deine Pläne aus?

Hagenbäumer: Durch den Austritt entziehe ich mich dem Gewaltbereich der Vorstände. Die Piraten sind die Mitmachpartei. Momentan arbeite ich daran, im kommenden Jahr wieder für den Landesvorsitz in Niedersachsen zu kandidieren. Dazu werde ich demnächst auf meiner Wikiseite etwas schreiben.

CPP: Viele Piraten halten Dich für einen rechtsradikalen Gewalttäter. Was sagst Du dazu?

Hagenbäumer: Ich denke, die Abschaffung der Prügelstrafe war ein Verbrechen am deutschen Volk.

CPP: Wir danken für dieses aufschlussreiche Gespräch.

An dieser Stelle breche ich das Interview ab, die in mir aufsteigende Übelkeit hat längst jedes Maß überschritten. Das Angebot, mir die „größte reichsdeutsche Schelllackplattensammlung in ganz Niedersachsen!“ zu zeigen lehne ich höflich und bestimmt ab. Statt dessen sehe ich zu, dass ich so schnell wie möglich aus dem Haus komme. In diesem Haus fühle ich mich nicht sicher.

Während ich hektisch meine Sachen einpacke hat Hagenbäumer bereits die erste Platte aufgelegt. Kurz bevor ich die Tür hinter mir schließen kann höre ich noch die Worte aus dem Uralt-Grammophon:
„Hier ist die Reichssendeleitung mit allen deutschen Sendern, hello hello, this is the German broadcasting company in Berlin…“

Schnell gehe ich über die Straße, und halte mich an einer zierlichen Birke fest. Ich würge ein wenig, und spucke aus. Einatmen… ausatmen… Jetzt geht es mir schon etwas besser. Noch einmal werfe ich einen Blick zurück. Erst jetzt fällt mir auf, wie braun dieses Haus auch von außen ist.

Piraten im Aufwind: Stimmen zur Europawahl 2014

Mit einem überraschend positiven Ausgang setzt sich die Piratenpartei an die Spitze der progressiven Kleinparteien. Mit 0,9 Prozent der Stimmen bei der Europawahl 2009 kann der Neuling aktuell weiter auftrumpfen. Ersten Hochrechnungen zufolge können die Piraten1,3-1,5% der Stimmen erzielen.

Thorsten Wirth alias @insidex

Der #Piraten Messias mit Heiligenschein: Thorsten Wirth alias @insidex FOTO-TOBIAS-M-ECKRICH-CC-BY-3-0

Wir können mit dem Ergebnis hochzufrieden sein. Endlich ist es uns gelungen, dem Wähler piratige Politik als Erfolgsmodell zu verkaufen. Schließlich konnten wir die Zahl unserer Wähler um 50% erweitern.

Anke Domscheit-Berg alias @anked

Anke Domscheit-Berg beim PIRATEN-Posing

Den Feminismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!

Anne Helm alias @seeroiberjenny

Anne Helm nach ihrer Nominierung für die Europaliste

Ein Spitzenergebnis! Ich möchte ja nicht unbescheiden klingen, aber ich denke dass mein persönlicher Einsatz am Ende den Unterschied ausgemacht hat!

Tatsächlich: Diese kleine Kalkulation der CPP zeigt, welche großartige Zukunft die PIRATEN noch vor sich haben, wenn sie bei jeder Europawahl eine Steigerungsrate von 50% einfahren können.

Wahljahr Prozentpunkte
2009 0,90
2014 1,35
2019 2,03
2024 3,04
2029 4,56
2034 6,83
2039 10,25
2044 15,38
2049 23,07
2054 34,60
2059 51,90
2064 77,85

 

Piraten auf dem Weg zum tödlichen Geheimbund?

Dieser Artikel geht auf Hinweise von einem anonymen Whistleblower zurück.
Wir nehmen Hinweise und Gastartikel entgegen unter cockpornpiraten(at)gmail.com

Bericht vom geheimen Teil der Landesmitgliederversammlung der Piratenpartei Niedersachsen in Norddeich

Die niedersächsischen Piraten haben einen weiteren Schritt in Richtung konspirativer Vereinigung getan.

Nachdem bereits zahlreiche Mitglieder die Versammlung verlassen hatten, wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Hinter verschlossenen Türen wurde dann ein teuflischer Plan geschmiedet, der offenbar so erschreckend war, dass keiner der Anwesenden darüber sprechen will.
CPP gelang es, einen Piraten unter Zusicherung absoluten Informantenschutzes in einem vertraulichen Telefonat zum reden zu bringen.

Die bisher verbreitete Geschichte, nach der die LMV über ein Parteiausschlussverfahren gegen einen Piraten namens A.H, beraten hat, ist demnach eine Tarngeschichte zur Verwirrung der öffentlichen Meinung.

In Wahrheit wurde den Anwesenden offenbart, dass die Piratenpartei Niedersachsen ab sofort drei paramilitärische Kampfverbände gründet, deren Aufgabe der gewaltsame Umsturz und die Machtübernahme der Piraten in Niedersachsen ist. Alle Beteiligten wurden unter Androhung der sofortigen Hinrichtung durch Genickschuss strengstes Stillschweigen auferlegt.

Die Kampfverbände sollen in zeitlich koordinierten Aktionen Chaos und Entsetzen verbreiten, um den „faschistischen Schweinestaat“ dazu zu zwingen, die „Maske des Biedermannes“ fallen zu lassen. Den dann folgenden Ausnahmezustand wollen die Piraten ausnutzen, um die Staatskanzlei zu besetzen und die Landesregierung als Geiseln zu nehmen.

Alle Teilnehmer erhielten automatische Waffen und Munition sowie taktische Befehle über die jeweiligen Aufgaben. Der instruierende Pirat war offenbar mit dem gleichen Flugzeug wie der zuvor anwesende politische Geschäftsführer der Bundespartei eingeflogen worden. Es scheint sich also um eine von langer Hand geplante bundesweite Aktion zu handeln, die von der neuen „anonymen Führungsclique“ der Piratenpartei Deutschland gesteuert wird.

Über Zeitpunkt und genauere Einzelheiten konnte der Informant keine Auskunft geben. Zu einem vereinbarten Treffen erschien der Pirat nicht. Es muss befürchtet werden, dass er durch ein Killerkommando der militanten Fraktion der Piraten für seinen Verrat mit dem Tode bestraft wurde.

CPP wird weiter über diese sensationelle Enthüllung berichten.

Anne Helm geht auf Tour: THANKS KRIEGSVERBRECHER [Update]

Wie das Schindluder berichtet, hat sich Anne Helm alias @SeeroiberJenny nach ihrem großen Dresdner Erfolg nun entschlossen mit ihrer Performance „THANK YOU KRIEGSVERBRECHER“ auf Welttournee zu gehen.

Hier einige Highlights (frech raubmordkopiert):

Mehr auf schindluder.net.

Update:
Jetzt ist es gekommen wie es kommen musste. Die Fotomontagen sind von schindluder.net verschwunden.

In den letzten 22 Stunden haben wir eine Unmenge an Beleidigungen, Gewaltandrohungen und Androhung verschiedener Anzeigen erhalten. Es hat nun einen Punkt erreicht in dem wir einfach sagen müssen: Wir finden die Aktion von Anne Helm immer noch ekelhaft, aber persönliche Schäden (sowohl physischer, als auch finanzieller Natur) möchten wir dafür nicht in Kauf nehmen. Vielleicht erscheint das in den Augen des ein oder anderen als Schwäche, aber das ist uns diese Person und ihre Aktion einfach nicht wert.

Na, da trifft es sich doch gut, dass wir die Bilder vorher weggesichert haben. 🙂
Hier also die Satirebilder, die auf schindluder.net nicht mehr gezeigt werden dürfen.

Zensur funktioniert nicht.

Update 2:
Hier nochmal alle Bilder zusammen als ZIP Datei zum Download.

Auf schindluder.net wird übrigens derzeit eine GIMP .xcf Vorlage bereitgestellt, für alle die vielleicht eigene Slogans entwerfen wollen. 🙂

anne-helm-vorlage[1]